Adipositas ist definiert als eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts, die mit gesundheitlichen Risiken assoziiert ist.1
Der Body-Mass-Index (BMI) liegt dabei bei ≥ 30 kg/m2 Körperoberfläche.
Eine Präadipositas liegt bei einem BMI von 25,0–29,9 kg/m2 vor
von Übergewicht spricht man bei einem BMI von ≥ 25,0 kg/m2.
ÜBERGEWICHT UND ADIPOSITAS
Adipositas ist definiert als eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts, die mit gesundheitlichen Risiken assoziiert ist.1
Der Body-Mass-Index (BMI) liegt dabei bei ≥ 30 kg/m2 Körperoberfläche.
Eine Präadipositas liegt bei einem BMI von 25,0–29,9 kg/m2 vor.
von Übergewicht spricht man bei einem BMI von ≥ 25,0 kg/m2.
Insgesamt sind in Deutschland etwa:2
19%
aller Männer und Frauen von Adipositas betroffen
27,6%
der Frauen
weisen Übergewicht (ohne Adipositas) auf.
41,3%
der Männer
weisen Übergewicht (ohne Adipositas) auf.
1
Die Zahl der übergewichtigen und adipösen Menschen ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Als Gründe werden vor allem Änderungen im Ernährungsverhalten und ein weit verbreiteter Bewegungsmangel angenommen.1

Mögliche Ursachen von Adipositas
Folgende Ursachen können zu Adipositas führen (alphabetische Reihenfolge)1
Folgende Ursachen können zu Adipositas führen (alphabetische Reihenfolge)1
Bewegungsmangel,
überwiegend sitzende TätigkeitenChronischer Stress
Depressive Erkrankungen / Essstörungen
(z. B. Binge-Eating-Störung [BES], Night-Eating-Disorder)Endokrine Erkrankungen
(z. B. Hypothyreose, Cushing-Syndrom)Familiäre Disposition, genetische Ursachen
Medikamente
(z. B. Antidepressiva, Neuroleptika, Antiepileptika, bestimmte Antidiabetika, Glukokortikoide, einige Kontrazeptiva, Betablocker)
Übermäßige Energiezufuhr
infolge ständiger Verfügbarkeit und eines großen Angebots energiedichter und hochprozessierter Lebensmittel und GetränkeAndere Ursachen
(z. B. übermäßige Gewichtszunahme in der Schwangerschaft, Rauchstopp)
Therapie von Übergewicht und Adipositas
Wenn die folgenden Kriterien erfüllt sind, liegt bei Übergewicht bzw. Adipositas die Indikation für eine Therapie vor:1
BMI ≥ 30 kg/m² oder
Übergewicht mit einem BMI zwischen 25 und < 30 kg/m2 und gleichzeitiges Vorliegen übergewichtsbedingter Gesundheitsstörungen (z.B. Hypertonie, Diabetes mellitus Typ II) oder
einer stammbetonten Fettverteilung
(Taillenumfang ≥ 102 cm bei Männern bzw. ≥ 88 cm bei Frauen) odervon Erkrankungen, die durch Übergewicht verschlimmert werden oder
eines hohen psychosozialen Leidensdrucks
Ziel einer Gewichtsreduktion ist die langfristige Senkung des Körpergewichts verbunden mit einer Reduktion gewichtsassoziierter Risiken und Komorbiditäten, Vermeidung von Arbeitsunfähigkeit und vorzeitiger Berentung sowie Steigerung der Lebensqualität.1
Basistherapie
Basistherapie
Grundlage jedes Gewichtsmanagements ist eine Basistherapie bestehend aus Ernährungsumstellung, Bewegungssteigerung und Verhaltensänderung. Die Ausgestaltung dieser Basistherapie ist u. a. abhängig vom Schweregrad des Übergewichts bzw. der Adipositas:1 formoline L112 EXTRA unterstützt während der Basistherapie.3
Ernährungstherapie
Die Ernährungstherapie zielt darauf ab, die Energiezufuhr zu verringern. Für eine langfristige Gewichtssenkung ist eine langfristig energieärmere Kost erforderlich. Empfohlen wird ein tägliches Energiedefizit von etwa 500–600 kcal oder ein individuell ermitteltes Energiedefizit. Von extrem einseitigen Ernährungsformen sollte jedoch abgeraten werden.
Verhaltensänderungen
Für Menschen mit Übergewicht und Adipositas werden die folgenden Verhaltensmodifikationen empfohlen: Selbstbeobachtung von Verhalten und Fortschritt der Gewichtsreduktion, Stimuluskontrolle, realistische Zielvereinbarungen, Verstärkerstrategien (z. B. Belohnung von Veränderungen), Rückfallprävention, Strategien zum Umgang mit wieder ansteigendem Gewicht, soziale Unterstützung.
Ernährungstherapie
Die Ernährungstherapie zielt darauf ab, die Energiezufuhr zu verringern. Für eine langfristige Gewichtssenkung ist eine langfristig energieärmere Kost erforderlich. Empfohlen wird ein tägliches Energiedefizit von etwa 500–600 kcal oder ein individuell ermitteltes Energiedefizit. Von extrem einseitigen Ernährungsformen sollte jedoch abgeraten werden.
Verhaltensänderungen
Für Menschen mit Übergewicht und Adipositas werden die folgenden Verhaltensmodifikationen empfohlen: Selbstbeobachtung von Verhalten und Fortschritt der Gewichtsreduktion, Stimuluskontrolle, realistische Zielvereinbarungen, Verstärkerstrategien (z. B. Belohnung von Veränderungen), Rückfallprävention, Strategien zum Umgang mit wieder ansteigendem Gewicht, soziale Unterstützung.
Medikamentöse Therapie
Wenn eine signifikante und nachhaltige Gewichtsreduktion mit der Basistherapie allein nicht erreicht oder aufrechterhalten werden kann, kann die Therapie einer Adipositas mit Arzneimitteln unterstützt werden. Dafür zugelassen sind in Deutschland derzeit u. a. GLP-1-Agonisten und ein Lipase-Inhibitor.1
Voraussetzungen für eine medikamentöse Therapie zur Gewichtsreduktion bzw. zum Gewichtserhalt einer erzielten Gewichtsabnahme sind:1
ein BMI ≥ 27 kg/m2
(bei Anwendung eines Lipase-Inhibitors BMI ≥ 28) und Adipositas-assoziierte Risikofaktoren und/oder Komorbiditäten bzw.ein BMI ≥ 30 kg/m2
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FAQ
Übergewicht
Insgesamt sind in Deutschland 19 % aller Männer und Frauen von Adipositas betroffen.2
In Deutschland weisen 27,6 % der Frauen und 41,3 % der Männer Übergewicht ohne Adipositas auf.2
Voraussetzungen für eine medikamentöse Therapie zur Gewichtsreduktion bzw. zum Gewichtserhalt einer erzielten Maßnahme sind:1
ein BMI ≥ 27 kg/m2 (bei Anwendung eines Lipase-Inhibitors BMI ≥ 28) und Adipositas-assoziierte Risikofaktoren und/oder Komorbiditäten bzw.
ein BMI ≥ 30 kg/m2





